Das Problem mit Umlauten bei Time-Machine-Sicherungen auf NAS-Systemen tritt besonders unter macOS Tahoe weiterhin auf und betrifft vor allem Synology und QNAP NAS Geräte sowie andere Hersteller, sobald Dateinamen, Volumenbezeichnungen oder Computernamen Sonderzeichen enthalten. Die Sicherung schlägt dann entweder komplett fehl oder es erscheinen Fehlermeldungen mit Hinweisen wie âBackup-Volume sei gerade in Benutzung oder nicht verfĂźgbarâ.
Das Problem wird durch die Behandlung von Sonderzeichen in Unix-Systemen (beispielsweise Umlaute wie ä, Ăś, Ăź oder andere nicht-ASCII-Zeichen) verursacht. Ab macOS 26 (Tahoe) sucht Time Machine nun nach Unicode-NFD statt Unicode-NFC â das kann bei Volumen- oder Dateinamen mit Sonderzeichen zu Problemen fĂźhren, weil die Zeichen nicht wie erwartet gefunden oder erkannt werden. Besonders betroffen sind Computer- und Backup-Verzeichnisnamen, die Umlaute enthalten oder andere nicht-lateinische Zeichen nutzen.
Vorläufig gibt es einige bewährte Umgehungen, bis Apple einen Patch liefert:
Wer groĂe Projektordner oder Bildersammlungen mit vielen Unterordnern regelmäĂig auf das NAS sichern will, sollte die Dateinamen sowie Projektbezeichnungen mĂśglichst unicode-konform und ASCII-kompatibel halten und nach MĂśglichkeit auf Umlaute verzichten, um Sicherungsprobleme und Datenverlust zu vermeiden. FĂźr Workflows mit Lightroom, Capture One oder Photoshop empfiehlt sich eine konsistente englische Projektstruktur.
Laut QNAP, Synology und Apple Community wird an einer LĂśsung gearbeitet; aktuell gibt es allerdings noch keinen offiziellen Patch fĂźr macOS Tahoe. Manuelle Umbenennung ist die verlässlichste ĂbergangslĂśsung.