Die Smartfilter-Funktion in DxO PureRaw 5.5 fĂźr Photoshop wird aktuell kritisch bewertet und ist fĂźr viele professionelle Workflows nicht zu empfehlen.
Was ist das Problem mit Smartfilter?
Die Nutzung von DxO PureRaw als Smartfilter innerhalb von Photoshop fßhrt dazu, dass nicht das originale RAW oder ein optimiertes DNG, sondern ein 16-Bit-gerastertes Smartobjekt weiterbearbeitet wird. Dadurch gehen wichtige Bearbeitungsspielräume verloren:
Workflow-Beschränkungen und QualitätseinbuĂen
Beim Einsatz als Smartfilter kommt es zu weiteren Problemen:
Empfehlungen und Fazit
FĂźr anspruchsvolle Fotografen, die bestmĂśgliche Bildqualität und maximale Flexibilität wĂźnschen, empfiehlt sich weiterhin der klassische Weg: Optimierung in DxO PureRaw, Export als DNG und anschlieĂende Bearbeitung im bevorzugten RAW-Konverter. Die Smartfilter-Integration ist zwar technisch innovativ, aber fĂźr echte Profis in der Praxis eher problematisch und sollte gemieden werden â âFinger weg vom Smartobjekt-Workflow!â
Vorteile abseits des Smartfilters
PureRaw 5.5 bietet weiterhin branchenfĂźhrende Rauschreduzierung (DeepPrime 3), objektivbezogene Korrekturen und eine verbesserte Oberfläche. Wer PureRaw vor allem fĂźr DNG-basierte Workflows nutzt, profitiert auch von den aktuellen Verbesserungen und der MĂśglichkeit, selektiv zu entrauschen. Die Smartfilter-Funktion hat aber â Stand November 2025 â deutliche Nachteile fĂźr anspruchsvolle Bildbearbeitung.