Die Meldung bezieht sich auf ein aktuelles Forschungsprojekt (âLightsOutâ), bei dem eine spezialisierte KI gezielt Linsenreflexionen und Blendenflecken entfernt, ohne das restliche Bild stark zu verändern. Grundlage ist ein neuer Datensatz (u.a. âFlare7Kâ / âFlareXâ), in dem echte und physikalisch realistisch synthetisierte Flares kombiniert werden, sodass ein Netz nicht nur klassisch âretuschiertâ, sondern Flare-Strukturen nach physikalischen Prinzipien modelliert und ersetzt.
Aktuelle Arbeiten wie FlareX erzeugen tausende Flare-Templates, die physikalisch konsistent sind (Reflexionsanzahl, Lichtintensität, Verschmutzung der Linse etc.) und mischen 2D-Synthese mit 3D-Rendering. Auf diesen Datensätzen werden U-NetâVarianten wie Uformer oder Restormer trainiert, die speziell auf die Rekonstruktion der verdeckten Bildinformation optimiert sind und gegenĂźber älteren Netzen deutlich bessere PSNR/SSIMâWerte liefern.
Die LightsOutâMethode ist momentan ein Forschungsprojekt; es gibt noch kein fertiges Consumer-Plugin, aber Paper und Datensätze sind bereits verĂśffentlicht. Parallel dazu tauchen in kommerziellen Tools (Lightroom, Photoshop, Evoto, OnlineâServices) immer mehr KIâFunktionen auf, die Reflexionen und Glasreflexe bereits recht gut entfernen â allerdings meist noch ohne die Tiefe der physik-informierten Forschungsansätze.