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Achtung!! BSI deckt viel zu viele SicherheitslĂźcken im Passwortmanager-Test auf!!
Technik (Hardware & Software) 10.12.2025

Achtung!! BSI deckt viel zu viele SicherheitslĂźcken im Passwortmanager-Test auf!!

Das BSI hat zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW zehn weit verbreitete Passwortmanager geprüft und dabei bei der Mehrheit teils gravierende Sicherheits- und Datenschutzprobleme gefunden – trotzdem rät die Behörde weiter klar zur Nutzung von Passwortmanagern.

Was das BSI getestet hat

  • Untersucht wurden zehn populäre LĂśsungen, darunter dedizierte Passwortmanager, Cloud‑Dienste und Browser‑Passwortspeicher (z.B. Chrome Password Manager, mSecure, PassSecurium, SecureSafe/S‑Trust).
  • GeprĂźft wurden u.a. VerschlĂźsselungskonzepte, mĂśgliche Herstellerzugriffe, Speicherung von Metadaten, Schutz vor Angreifern und die Transparenz der Sicherheitsarchitektur.

Zentrale Ergebnisse

  • Nur drei von zehn Produkten verschlĂźsseln laut BSI sämtliche Daten so, dass der Hersteller technisch keinen Zugriff auf PasswĂśrter oder Metadaten hat.
  • Bei drei Managern (u.a. Chrome Password Manager, mSecure, ältere PassSecurium‑Versionen) speichert die Architektur PasswĂśrter so, dass der Hersteller theoretisch Zugriff haben kann; bei zwei weiteren (SecureSafe, S‑Trust) ließ sich nicht eindeutig ausschließen, dass der Anbieter Zugriff erlangen kĂśnnte.
  • Teilweise werden Nutzernamen oder Metadaten unverschlĂźsselt gespeichert, was RĂźckschlĂźsse auf Konten und Nutzungsverhalten zulässt und die Angriffsfläche vergrößert.

Konkrete Warnungen und Empfehlungen

  • Besonders kritisch äußert sich das BSI zu bestimmten App‑Versionen von PassSecurium (vor Version 3.x) und zum mSecure Password Manager; hier wird Nutzer:innen geraten, die VertrauenswĂźrdigkeit genau zu prĂźfen bzw. bis zu Updates auf die Nutzung bestimmter Versionen zu verzichten.
  • Gleichzeitig betont das BSI, dass Passwortmanager insgesamt klar sicherer sind, als PasswĂśrter zu wiederverwenden oder schwache PasswĂśrter zu nutzen – auf einen Manager zu verzichten wäre also riskanter als die Mängel einzelner Produkte.

Was Nutzer jetzt tun sollten

  • Einen Passwortmanager weiter nutzen, aber auf Produkte achten, die eine nachweislich vollständige Ende‑zu‑Ende‑VerschlĂźsselung ohne Herstellerzugriff bieten und etablierte Kryptoverfahren einsetzen.
  • Wo mĂśglich Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (2FA) am Passwortmanager aktivieren, ein starkes Master‑Passwort wählen und automatische Logins absichern.
  • BSI‑Empfehlungen und Hersteller‑Statements zu Updates im Blick behalten, insbesondere wenn man Chrome‑Speicher, mSecure, PassSecurium, SecureSafe oder S‑Trust nutzt.

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Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: BSI


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