ist ein kurzfristig nachgeschobenes SicherheitsâUpdate, das zwei neue, als hochriskant eingestufte Schwachstellen schlieĂt und damit RemoteâCodeâAusfĂźhrung Ăźber den Browser weiter erschwert.
Google nennt fĂźr dieses Update zwei Sicherheitsfixes, beide mit hoher Einstufung und Potenzial fĂźr RemoteâAngriffe, wenn ein Opfer nur eine präparierte Website besucht.
Sicherheitsdienste und Hersteller klassifizieren Varianten dieser Fehlerklasse regelmäĂig als kritisch, weil sie sich in ExploitâKetten mit weiteren Bugs (SandboxâEscape, Rechteausweitung) kombinieren lassen. Scanner wie Nessus markieren deshalb alle ChromeâInstallationen unterhalb 143.0.7499.146 explizit als verwundbar.
Solange diese LĂźcken nicht gepatcht sind, reichen schon normale SurfâAktivitäten (Werbenetzwerke, kompromittierte Websites, PhishingâLinks), um potenziell Schadcode Ăźber WebGPU oder V8 einzuschleusen. Gerade WebGPUâExploits sind attraktiv, weil sie moderne Grafikhardware stark parallel ansprechen und fĂźr Angriffe wie KryptoâMining oder GPUâbasierte Datenabgriffe missbraucht werden kĂśnnen.
Zudem ist 143.0.7499.146 Teil einer Serie von schnellen SicherheitsâReleases, mit denen Google im Dezember bereits eine aktiv ausgenutzte ZeroâDayâSchwachstelle (Bug 466192044 in ANGLE/Metal Renderer) geschlossen hat. Wer also ânurâ auf 143.0.7499.109/.110 aktualisiert hatte, sollte nun auf .146/.147 nachziehen, um auch die neuesten LĂźcken abzudecken.
Unternehmensumgebungen sollten das Update im StableâChannel priorisiert ausrollen und gegebenenfalls Edge & andere ChromiumâBrowser im Blick behalten, da sie typischerweise mit etwas VerzĂśgerung die gleichen Fixes Ăźbernehmen.