Google fĂźhrt in Gemini einen neuen Bereich namens âMeine Inhalteâ (âMy stuffâ) ein, in dem alle in Gemini erstellten, bearbeiteten oder hochgeladenen Bilder in einer Gitteransicht gesammelt werden. Dieser Bereich wird aktuell schrittweise ausgerollt und soll vor allem das Wiederfinden von Medien und der dazugehĂśrigen Konversationen erleichtern.
Was âMeine Inhalteâ aktuell kann
- Der Bereich zeigt alle Bilder, die in Gemini generiert, zur Bearbeitung verwendet oder zur Analyse hochgeladen wurden, unabhängig vom gewählten Modell oder der jeweiligen Konversation.
- Die Darstellung erfolgt als einfache Gitteransicht ohne zusätzliche Metadaten; beim Klick auf ein Bild springt Gemini direkt zur ursprßnglichen Konversation an der Stelle, an der dieses Bild genutzt wurde.
Grenzen der ersten Version
- Derzeit gibt es in âMeine Inhalteâ noch keine Organisation per Ordner, Tags oder Filter und auch keine direkte LĂśschmĂśglichkeit in dieser Ansicht; das Grid fungiert eher als Medienfilter und Schnellzugriff.
- Mehrfach hochgeladene oder leicht variierte Bilder erscheinen mehrfach, da noch keine Gruppierung oder Dublettenlogik implementiert ist.
Einordnung und mĂśgliche Weiterentwicklung
- âMeine Inhalteâ ist oben in der Hauptnavigation von gemini.google.com verankert und zielt klar darauf, den Zugang zu bisherigen Bild-Interaktionen und -Projekten zu vereinfachen.
- Beobachter erwarten, dass Google den Bereich perspektivisch auf weitere Medientypen (z.B. Videos, Audio, Dateien) oder sogar eine allgemeine thematische Zusammenfassung der Gespräche ausbaut, insbesondere im Kontext der angekßndigten Gemini-Projekte und der neuen Gemini UX 2.0.
Relevanz fĂźr deinen Foto-/KI-Workflow
- FĂźr Bild- und Prompt-Iterationen in Gemini liefert âMeine Inhalteâ einen schnellen visuellen Verlauf deiner generierten und bearbeiteten Bilder, ohne dass du lange in Chats scrollen musst.
- Gerade bei Workshops oder Demos kannst du so produzierte Beispiele schneller wieder aufrufen, was die didaktische Nutzung von Gemini in der Akademie erleichtern dĂźrfte.
Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Google Watch Blog
Dazu noch fĂźr Google Gemini ein frischer Anstrich und neue Funktionen fĂźr die Web-Variante
Google verpasst der Gemini-Web-App aktuell ein optisches Redesign und ergänzt einige Komfortfunktionen, die sich an den bereits ßberarbeiteten Android- und iOS-Apps orientieren. Ziel ist eine klarere, Google-Startseiten-ähnliche Oberfläche mit modernerer Anmutung und besser sichtbaren Einstiegspunkten zu Funktionen wie Verlauf und Inhalten.
Neues Design im Web
- Die Startseite der Web-Variante wird stärker aufgeräumt, mit einem zentralen bzw. weiter nach oben gerĂźckten Eingabefeld und weniger âpersĂśnlicher Anspracheâ, was optisch näher an die klassische Google-Suche heranrĂźckt.
- Farben, Animationen und Typografie orientieren sich an der aktualisierten Designsprache der mobilen Gemini-Apps, inklusive dezenter Animationen des Gemini-Symbols beim Laden.
Neue Funktionen und Komfort
- Ăberarbeitete Navigation und teils neue Bereiche wie âMy Stuffâ sollen auch im Web den schnellen Zugriff auf zuletzt generierte Medien, Canvas-Inhalte oder Dateien erleichtern.
- Die Web-App wird stärker mit den neuen Geminiâ3â bzw. Geminiâ2.0âFlash-Funktionen verknĂźpft, etwa fĂźr visuell reichere Antworten, DokumentâUpload und längere Kontexte bis hin zu 1M Tokens in Gemini Advanced.
Einordnung fĂźr deinen Workflow
- FĂźr dich als Fotograf ist vor allem interessant, dass DokumentâUpload, visuelle Erklärungen und projektbezogene Workflows (Smart Canvas, WorkspaceâIntegration) nun direkter aus der Web-Oberfläche heraus bedienbar werden.
Alt vs. Neu (Web)
FrĂźher lag das Eingabefeld der Gemini-Web-App eher im unteren Bereich der Seite und die Gestaltung wirkte weniger stark an die klassische Google-Suche angelehnt, während das neue Layout das Eingabefeld weiter nach oben beziehungsweise stärker ins Zentrum rĂźckt und damit den Fokus klarer setzt. Das Look-and-Feel war bislang vergleichsweise schlicht und wenig animiert, wohingegen die Ăźberarbeitete Version moderner wirkt, mehr Animationen nutzt und sich bei Farben und Typografie an den mobilen Apps orientiert. Der Zugriff auf Verlauf und Dateien war zuvor weniger prominent platziert, während nun Bereiche wie âMy Stuffâ und der Dokument-Kontext stärker betont werden, sodass generierte Inhalte und Uploads schneller erreichbar sind. AuĂerdem waren die Web-Funktionen bisher weniger eng mit den neuesten Geminiâ3â beziehungsweise Geminiâ2.0âFeatures verzahnt, während die neue Fassung Dokument-Upload, lange Kontexte und visuelle Antworten deutlich besser integriert.