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Achtung! Browser-Add-on stiehlt sensible KI-Chats
KĂźnstliche Intelligenz 09.01.2026

Achtung! Browser-Add-on stiehlt sensible KI-Chats

Sicherheitsforscher haben zwei populäre Chrome-Erweiterungen entdeckt, die heimlich KI-Chats ausspioniert und an Server von Angreifern ßbertragen haben, insgesamt waren rund 900.000 Nutzer betroffen. Die Extensions zielten auf Unterhaltungen mit ChatGPT, DeepSeek und weiteren KI-Diensten und sammelten neben Chat-Verläufen auch Browserdaten.

Welche Add-ons betroffen sind

  • Im Fokus stehen die Erweiterungen „Chat GPT for Chrome with GPT-5, Claude Sonnet & DeepSeek AI“ (ca. 600.000 Nutzer) und „AI Sidebar with Deepseek, ChatGPT, Claude, and more“ (ca. 300.000 Installationen).
  • Beide tarnten sich als nĂźtzliche KI-Tools, Ăźbermittelten aber im Hintergrund regelmäßig komplette Konversationen und Tab-URLs an externe Server („Prompt Poaching“).

Wie der Datendiebstahl funktioniert

  • Die Erweiterungen lesen bestimmte DOM-Elemente auf den jeweiligen KI-Webseiten aus, extrahieren Eingaben und Antworten und speichern sie lokal, bevor sie sie periodisch an Command-and-Control-Server senden.
  • Offiziell wird nur „anonymisierte Nutzungsanalyse“ angekĂźndigt, tatsächlich wandern aber Inhalte, URLs und Metadaten (Zeitstempel, Sitzungsinfos) zu Dritten, was auch Firmengeheimnisse und interne Links betreffen kann.

Ähnliche Fälle: VPN- und Privacy-Add-ons

  • Bereits 2025 wurde u.a. Urban VPN Proxy fĂźr Chrome und Edge ertappt, systematisch KI-Prompts und Antworten von Diensten wie ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, Perplexity, DeepSeek, Grok und Meta AI an einen Datenbroker zu senden.
  • Die problematischen Versionen kamen still per Auto-Update, sodass auch vormals „saubere“ Installationen ohne Zutun der Nutzer zu Datenabgreifern wurden.

Risiken fĂźr Anwender und Unternehmen

  • Ausgelesene Prompts kĂśnnen vertrauliche Inhalte enthalten: Kundeninformationen, interne Roadmaps, Quellcode, Vertragsdetails oder Foto-/Projektbriefings.
  • Die Daten lassen sich fĂźr Phishing, gezielte Social-Engineering-Angriffe oder Wirtschaftsspionage nutzen, da sie direkten Einblick in laufende Projekte und Tools geben.

Konkrete Schutzmaßnahmen

  • MĂśglichst wenige Erweiterungen installieren und nur solche aus vertrauenswĂźrdigen Quellen mit nachvollziehbarem Entwickler-Background verwenden.
  • Installierte Add-ons regelmäßig prĂźfen, Berechtigungen (Zugriff auf alle Websites, Lesen von Daten auf Websites) kritisch hinterfragen und verdächtige Erweiterungen sofort entfernen.
  • FĂźr sensible KI-Arbeit (z.B. Kunden-/Unternehmensdaten in Chatbots) einen „sauberen“ Browser-Profilkontext ohne zusätzliche Extensions nutzen und VPN-/Privacy-Add-ons besonders skeptisch behandeln.

Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: WinFuture


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