ACHTUNG!! Sicherheitsupdate: Schadcode-Attacken auf GIMP mĂśglich
Angreifer kĂśnnen aktuell Ăźber manipulierte Bilddateien Schadcode auf Rechnern ausfĂźhren, auf denen GIMP installiert ist; mehrere SicherheitslĂźcken betreffen vor allem das Parsen bestimmter Bildformate.
Was genau gefährlich ist
Schwachstellen stecken u.âŻa. im Umgang mit XWDâ, PSPâ und JP2âDateien; fehlerhafte LängenprĂźfungen fĂźhren zu HeapâBufferâOverflows und ermĂśglichen die AusfĂźhrung beliebigen Codes im Kontext von GIMP.
Ein Angriff erfordert, dass du eine präparierte Bilddatei in GIMP Ăśffnest oder z.âŻB. Ăźber den Dateimanager per Vorschau lädst â also klassisches âUserâMitspielenâ.
Betroffene Versionen
Verwundbar sind ältere GIMPâReleases im 2.10âZweig und frĂźhe 3.0âVersionen; sicher sind laut DistributionâAdvisories erst ab GIMP 2.10.38âr3 sowie ab GIMP 3.0.6.
Viele LinuxâDistros (SUSE, Red Hat, Debian, Rocky, Oracle Linux etc.) verteilen bereits SecurityâUpdates, die die LĂźcken schlieĂen.
Was du jetzt tun solltest
GIMP unbedingt auf die neueste verfĂźgbare Version aktualisieren (unter Windows/macOS direkt von gimp.org, unter Linux Ăźber die Paketverwaltung oder Flatpak/Snap).
Bis zum Update keine unbekannten oder aus dubiosen Quellen stammenden Bilddateien in GIMP Ăśffnen und insbesondere keine ungewĂśhnlichen Formate (XWD, PSP, JP2) aus untrusted Quellen bearbeiten.
Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Heise.de