ist eine Ausstellung im Kunstpalast DĂźsseldorf (10. Februar bis 25. Mai 2026), die genau das Thema âWie Fotos uns verbinden oder trennenâ verhandelt.
Grundidee
Gezeigt wird, wie Fotografie ZugehĂśrigkeit sichtbar macht: Familie, Fankultur, politische Gruppen oder Communities â Bilder zeigen, wer âwirâ sind, und markieren damit automatisch auch, wer nicht dazu gehĂśrt.
Die Schau vereint historische und zeitgenĂśssische Positionen; manche Fotos feiern Gemeinschaft (z.âŻB. Fans, Vereine, Demos), andere dokumentieren AusschlĂźsse und neue Grenzen (etwa während der CoronaâPandemie).
Wie Fotos verbinden
Gruppenâ und Familienbilder, FanâFotos oder Demonstrationsaufnahmen erzeugen ein starkes âWirâGefĂźhlâ â im Bild wie auch bei den Betrachtenden, die sich dieser Gemeinschaft zuordnen (oder bewusst nicht).
Serien aus Vereinen, politischen Bewegungen oder Subkulturen zeigen Rituale, Codes und Gesten, Ăźber die ZugehĂśrigkeit entsteht und Ăźber Bilder weitergetragen wird.
Wie Fotos trennen
Die Ausstellung macht auch sichtbar, wie Fotografie Grenzen zieht: Wer steht nicht im Bild? Wer wird stereotyp gezeigt oder gar nicht repräsentiert? Damit wird Fotografie als Werkzeug von Abgrenzung und Macht deutlich.
Bilder kĂśnnen zur Kontrolle, Stigmatisierung oder zur Konstruktion eines âAnderenâ genutzt werden â etwa in Presseâ, Polizeiâ oder Propagandabildern.
Relevanz fĂźr deine Praxis
Fßr dokumentarische oder konzeptionelle Projekte bietet das Thema eine gute Folie: Du kannst gezielt damit arbeiten, wie deine Bilder ZugehÜrigkeit visualisieren (Blicke, Nähe, Wiederholung) oder Distanz erzeugen (Leere, Trennungslinien, Fragmentierung).
Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Kunstpalast