Ein neuer Adapter macht es erstmals mĂśglich, LeicaâMâObjektive an CanonâRFâKameras mit Autofokus zu nutzen, obwohl die MâOptiken selbst rein manuell sind.
Wie der Adapter den Autofokus ermĂśglicht
- Im Adapter sitzt ein motorisierter Helikoid, der das komplette Objektiv vorâ und zurĂźckfährt und so die Entfernungseinstellung Ăźbernimmt â der AF passiert also im Adapter, nicht im Objektiv.
- Die Kamera arbeitet dabei mit ihrem regulären Phasenâ bzw. DualâPixelâAF, inklusive Augenâ/Gesichtserkennung und MotivâTracking, nur dass als âFokusgruppeâ das adaptierte MâObjektiv bewegt wird.
Praktische Auswirkungen
- Du kannst klassische LeicaâMâLinsen (oder z.B. VoigtländerâMâGlas) auf einer CanonâRFâKamera wie der R5/R6/R3 mit kontinuierlichem AF, EyeâAF und Serienbild nutzen â etwas, das bisher nur mit manuellem Fokus mĂśglich war.
- Der Adapter bietet typischerweise Extras wie EXIFâĂbertragung, einen Umschalter zwischen AF und MF, Makroâ/UnendlichâModus und meist auch die MĂśglichkeit, weitere Adapter zu âstackenâ (z.B. andere Bajonette auf M).
Grenzen und worauf du achten musst
- Der Fokusweg im Adapter ist begrenzt, d.h. extrem nah oder sehr weit entfernte Motive kĂśnnen je nach Brennweite an die Grenzen des Verstellwegs kommen.
- LeicaâMâObjektive bleiben manuelle, mechanische Optiken â Blende stellst du weiterhin am Ring, und der AF ist präzise, aber nicht zwingend so schnell wie bei nativen RFâObjektiven.
Wenn du mir sagst, welche CanonâRFâKamera du nutzt und welche MâLinsen du besitzt (Brennweiten / Lichtstärken), kann ich dir genauer einschätzen, wo das Setup richtig glänzt (z.B. Porträt, Reportage, Street).
Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Photografix-Magazin