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Canva verzahnt Affinity mit Capture One und DaVinci Resolve
Bildbearbeitung & Fotografie 20.04.2026

Canva verzahnt Affinity mit Capture One und DaVinci Resolve

Canva

sorgt dafür, dass Affinity deutlich enger mit Capture One und DaVinci Resolve zusammenspielt: Beide Programme können Affinity‑Dateien direkt verarbeiten, und Affinity selbst rückt tiefer ins Canva‑Ökosystem mit KI‑Funktionen und Brand‑Tools.

Was sich technisch ändert

  • Capture One und DaVinci Resolve kĂśnnen .af‑Dateien (Affinity‑Format) ohne Umweg Ăźber Zwischen‑Exporte wie TIFF oder PNG Ăśffnen und nutzen.
  • In DaVinci Resolve werden Affinity‑Dateien als „lebende“ Assets behandelt: Änderst du das Layout oder die Retusche in Affinity und speicherst, aktualisiert sich das Element automatisch in der Resolve‑Timeline.
  • So entsteht ein durchgehender Workflow von RAW‑Entwicklung Ăźber Retusche/Design bis hin zu Schnitt und Grading, ohne Export‑/Import‑Orgie.

Affinity innerhalb der Canva‑Welt

  • Affinity firmiert nun sichtbar unter dem Canva‑Dach; mit einem kostenlosen Konto kannst du die Kern‑Apps (Photo, Designer, Publisher) voll nutzen.
  • KI‑Funktionen aus der Canva‑Welt wandern in Affinity hinein: generative Bildanpassungen, Inhaltserweiterung, Hintergrundentfernung, Upscaling und ähnliche Werkzeuge stehen direkt im Affinity‑Interface zur VerfĂźgung (abhängig vom Abo).
  • Das Marken‑System von Canva – also Farben, Schriften, Logos, Vorgaben – lässt sich in Affinity‑Projekten verwenden; umgekehrt kĂśnnen dort erstellte Assets nahtlos in Canva fĂźr Social‑Posts, Präsentationen oder Templates weiterverwendet werden.

Strategische Bedeutung

  • Das Trio aus Capture One (RAW/Datenverwaltung), Affinity (Retusche/Layout) und DaVinci Resolve (Video/Audio/Color) wird so als geschlossener Produktionsstrang positioniert – als ernsthafte Alternative zu Lightroom + Photoshop/InDesign + Premiere/After Effects.
  • Entscheidend ist, dass die Integration nicht nur Ăźber Exporte läuft, sondern Ăźber native DateiverknĂźpfung – damit wird ein „Adobe‑freier“ Pro‑Workflow deutlich realistischer und weniger friktionsreich.

Relevanz für deinen Praxis‑ und Lehralltag

  • FĂźr deine Fotoprojekte kĂśnntest du etwa so arbeiten: RAW‑Entwicklung in Capture One, Detailretusche und Layout in Affinity, bewegte Projekte oder Slideshows mit Resolve – alles mit durchgehenden Projektdateien statt Export‑Kaskaden.
  • In der Lehre lassen sich daran hervorragend Themen wie Ökosysteme, Dateiformate, Non‑Destructive Workflows und die Rolle von KI in alternativen Toolchains diskutieren – gerade als Gegenpol zur Ăźblichen Adobe‑Dominanz.

Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Photografix-Magazin


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