Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert bis 12. Juli 2026 die Ausstellung "Midnight Zone" des franzĂśsisch-schweizerischen KĂźnstlers Julian Charrière â eine immersive Reise in die dunklen Tiefen der Ozeane, die spektakuläre Unterwasserfotografie mit Video, Skulptur und Installation zu einem multisensorischen Erlebnis verbindet.
Der Titel bezieht sich auf einen realen Ort: die Mitternachtszone der Ozeane â jenen Bereich ab 1.000 bis 4.000 Metern Tiefe, in dem kein Tageslicht mehr existiert. Genau dieser geheimnisvolle, lebensfeindlich wirkende und doch voller Leben steckende Raum steht im Zentrum von Charrières kĂźnstlerischer Auseinandersetzung.
Im Zentrum der Ausstellung steht eine monumentale Videoinstallation:
Unterwasser-Gletscherlandschaften:
Cenoten-Taucher:
Fotografien, Skulpturen und Installationen:
Geboren: 1987 Nationalität: FranzÜsisch-Schweizerisch Wohnort: Berlin
KĂźnstlerischer Ansatz:
Die Ausstellung untersucht Wasser auf mehreren Ebenen:
Materialität:
Tiefe:
Politik:
Sakrale und alltägliche Dimensionen:
Emotionale Ebene:
Charrières Arbeiten schaffen einen immersiven Erfahrungsraum:
"Midnight Zone ist keine Ausstellung, die man nur betrachtet, sie ist ein Raum, den man erlebt."
Die groĂe Halle des Kunstmuseums Wolfsburg verwandelt sich in einen Tauchgang, der alle Sinne anspricht â visuell, akustisch und atmosphärisch.
Die Ausstellung wurde ursprĂźnglich vom Museum Tinguely in Basel produziert und lief dort vom 11. Juni bis 2. November 2025 Ăźber drei Stockwerke.
Die Wolfsburger Version ist eine Kooperation zwischen Museum Tinguely Basel und Kunstmuseum Wolfsburg und die bislang grĂśĂte Einzelausstellung des weltweit tätigen KĂźnstlers.
Laufzeit: bis 12. Juli 2026 Ort: Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg ErÜffnung: 13. März 2026, 19 Uhr
Parallel zur Wanderausstellung zeigte Charrière auch die Installation "Black Smoker" (15. November 2025 bis 10. Januar 2026) bei Dittrich & Schlechtriem in Berlin, die die Klangatmosphären der Tiefsee in einen verdunkelten Galerieraum ßbersetzt.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Fotografie als Teil eines multimedialen Ansatzes funktioniert: