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Filmtipp: TV-Sendung
Tierisch fotogen
Bildbearbeitung & Fotografie 28.05.2026

Filmtipp: TV-Sendung Tierisch fotogen

"Tierisch fotogen" ist eine Dokumentationsreihe auf ARTE, die innovative Tierfotografinnen und -fotografen porträtiert, deren Arbeiten weit ßber klassische Wildlife-Aufnahmen hinausgehen und neue kßnstlerische, soziale und emotionale Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier erÜffnen. Die zweite Staffel startet am 31. Mai 2026 und präsentiert fßnf internationale Kßnstlerinnen und Kßnstler, die Tiere aufwendig inszenieren, porträtieren und in ungewÜhnlichen Kontexten zeigen.

Das Konzept: Tierfotografie als zeitgenĂśssische Kunst

Die Vision: Lange Zeit beschränkte sich Tierfotografie auf Wildnis-Dokumentationen oder private Schnappschüsse. "Tierisch fotogen" zeigt, dass die Tierfotografie in der zeitgenössischen Kunst angekommen ist – mit aufwendigen Inszenierungen, Studioarbeit und oft einer sozialen Botschaft.

Neue Perspektiven: Die Reihe präsentiert Kßnstlerinnen und Kßnstler, die Tiere nicht nur in ihrer natßrlichen Umgebung zeigen, sondern als liebevolle Wegbegleiter, skurrile PersÜnlichkeiten oder beeindruckende Massenphänomene inszenieren.

Staffel 2: Die fĂźnf Fotografinnen und Fotografen

1. Yana Wernicke (Deutschland) Die deutsche Fotografin widmet sich der Poesie von Nutztieren. Ihre Schwarz-Weiß-Porträts von Kühen, Schafen und anderen Nutztieren zeugen von großer Einfühlsamkeit und zeigen die oft übersehene Beziehung zwischen Mensch und landwirtschaftlichen Tieren.

KĂźnstlerischer Ansatz: Wernicke richtet ihren Blick auf die WĂźrde und PersĂśnlichkeit von Tieren, die sonst nur als Nutzobjekte wahrgenommen werden. Ihre poetischen Bilder erĂśffnen einen empathischen Zugang zu Lebewesen, die in der industriellen Landwirtschaft oft unsichtbar bleiben.

2. Diana Bagnoli (Italien) Die italienische Fotografin erzählt in ihrer Serie "Animal Lovers" von der besonderen Verbindung zwischen Menschen und ihren Haustieren. Für ihre Porträts sucht sie nach ungewöhnlichen Gefährten – Chamäleons, Nacktkatzen, Lämmer – und dokumentiert die oft innige Beziehung mit großer Empathie.

Künstlerischer Ansatz: Bagnoli verbindet einen dokumentarischen Blick mit surrealem Humor. Ihre Bilder zeigen eine Nähe zwischen Mensch und Tier, die überrascht und neue Perspektiven eröffnet – fernab von klassischen Haustier-Schnappschüssen.

3. Clarisse Rebotier (Frankreich) Die französische Fotografin zeigt Tiere, die Unbehagen oder Angst auslösen: Spinnen, Ratten und andere oft gemiedene Kreaturen. Ihre Arbeit hinterfragt unsere Vorurteile und kulturell geprägten Ängste gegenüber bestimmten Tierarten.

4. Miguel Vallinas (Spanien) Der spanische Fotograf inszeniert Mensch und Tier zu ungewÜhnlichen Figuren: Hunde in Anzßgen, VÜgel in Blumenkleidern gehÜren zu seinen surrealen Motiven. Seine Arbeiten spielen mit Anthropomorphisierung und Identität.

5. Weitere Fotografin/Fotograf Die fßnfte Kßnstlerin oder der fßnfte Kßnstler der Staffel wird ebenfalls vorgestellt, Details sind noch nicht vollständig bekannt.

Sendetermine Staffel 2

Premiere auf ARTE:

  • Streamstart: 31. Mai 2026 auf arte.tv
  • TV-Ausstrahlung: Ab 31. Mai 2026, jeweils sonntags um 09:25 Uhr

Einzelne Folgen:

  • Folge 1 – Yana Wernicke (Deutschland): 31. Mai 2026, 09:25 Uhr
  • Folge 5 – Diana Bagnoli (Italien): 14. Juni 2026, 09:20 Uhr (Wiederholung)

VerfĂźgbarkeit: Alle Folgen sind ab dem 31. Mai 2026 in der ARTE-Mediathek verfĂźgbar.

Folgelänge: Jede Episode dauert etwa 30 Minuten.

Staffel 1: Die Vorbilder

Premiere: 5. Mai 2024 auf arte.tv und ARTE TV

Die fĂźnf Fotografinnen und Fotografen der ersten Staffel:

  • Claudio Gotsch (Schweiz): Sinnliche und hochästhetische Blicke auf Wildtiere der Schweizer Bergwelt
  • Weitere vier KĂźnstlerinnen und KĂźnstler mit innovativen Ansätzen zur Tierfotografie

Erfolg: Die erste Staffel etablierte das Format als inspirierende Plattform fĂźr zeitgenĂśssische Tierfotografie und ebnete den Weg fĂźr die zweite Staffel.

Produktion und Hintergrund

Produktionsfirma: Graef Screen Productions

Sender: ARTE in Koproduktion mit SWR und MDR

Regie: Heike Nikolaus (Staffel 2), Nicola Graef und Lena Scheidgen (Staffel 1)

Drehbuch: Lena Scheidgen, Julia Zinke

Produktionsland: Deutschland

Produktionsjahr Staffel 2: 2026

Sprache: Deutsch, mit Untertiteln fĂźr GehĂśrlose

Was die Serie besonders macht

Kunst statt Kitsch: "Tierisch fotogen" zeigt Tierfotografie nicht als sentimentale Heimtierdokumentation, sondern als zeitgenĂśssische Kunstform mit gesellschaftlicher Relevanz.

Soziale Botschaften: Viele der porträtierten Fotografinnen und Fotografen verbinden Ästhetik mit ethischen Fragen – etwa zur industriellen Tierhaltung, zu unseren Vorurteilen gegenüber bestimmten Tierarten oder zur emotionalen Bedeutung von Haustieren.

Inspirierende Einblicke: Die Reihe bietet nicht nur visuelle Inspiration, sondern gewährt auch Einblicke in die kreativen Prozesse, Motivationen und kßnstlerischen Philosophien der Fotografinnen und Fotografen.

Relevanz fĂźr Fotografen

Fßr Tierfotografen: Die Serie zeigt, wie man ßber klassische Wildlife-Fotografie oder Haustierporträts hinausgehen und konzeptionelle, kßnstlerische Ansätze entwickeln kann.

Fßr kreative Fotografen: Auch wer nicht primär Tiere fotografiert, findet Inspiration in den innovativen Inszenierungen, der Lichtfßhrung und den narrativen Ansätzen der porträtierten Kßnstlerinnen und Kßnstler.

Fßr Dokumentarfotografen: Die Verbindung von dokumentarischem Blick mit kßnstlerischer Inszenierung (wie bei Diana Bagnoli) zeigt Wege, wie man Realität und kßnstlerische Vision verbinden kann.

Wo und wie ansehen?

ARTE Mediathek: Alle Folgen ab 31. Mai 2026 verfĂźgbar unter arte.tv

Lineares TV: ARTE, sonntags um 09:25 Uhr (siehe Sendetermine)

Wiederholungen: ARTE wiederholt die Folgen zu verschiedenen Zeiten – aktuelle Termine auf arte.tv oder in TV-Programm-Übersichten

Fazit: Mehr als eine TV-Dokumentation

"Tierisch fotogen" ist eine kuratierte Hommage an zeitgenössische Tierfotografie, die zeigt, wie vielfältig, kreativ und gesellschaftlich relevant das Genre geworden ist. Die Serie bietet sowohl visuelle Inspiration als auch Denkanstöße über unser Verhältnis zu Tieren – von Nutztieren über Haustiere bis zu gefürchteten Kreaturen.

Als Fotograf mit Interesse an Bildkomposition, Lichtführung und narrativen Ansätzen: Könnte diese Serie neue Perspektiven für deine eigene Arbeit bieten – etwa für Projekte, die über reine Dokumentation hinausgehen und konzeptionelle oder künstlerische Ansätze verfolgen?


Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Fotohits


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