"Tierisch fotogen" ist eine Dokumentationsreihe auf ARTE, die innovative Tierfotografinnen und -fotografen porträtiert, deren Arbeiten weit ßber klassische Wildlife-Aufnahmen hinausgehen und neue kßnstlerische, soziale und emotionale Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier erÜffnen. Die zweite Staffel startet am 31. Mai 2026 und präsentiert fßnf internationale Kßnstlerinnen und Kßnstler, die Tiere aufwendig inszenieren, porträtieren und in ungewÜhnlichen Kontexten zeigen.
Die Vision: Lange Zeit beschränkte sich Tierfotografie auf Wildnis-Dokumentationen oder private SchnappschĂźsse. "Tierisch fotogen" zeigt, dass die Tierfotografie in der zeitgenĂśssischen Kunst angekommen ist â mit aufwendigen Inszenierungen, Studioarbeit und oft einer sozialen Botschaft.
Neue Perspektiven: Die Reihe präsentiert Kßnstlerinnen und Kßnstler, die Tiere nicht nur in ihrer natßrlichen Umgebung zeigen, sondern als liebevolle Wegbegleiter, skurrile PersÜnlichkeiten oder beeindruckende Massenphänomene inszenieren.
1. Yana Wernicke (Deutschland) Die deutsche Fotografin widmet sich der Poesie von Nutztieren. Ihre Schwarz-WeiĂ-Porträts von KĂźhen, Schafen und anderen Nutztieren zeugen von groĂer EinfĂźhlsamkeit und zeigen die oft Ăźbersehene Beziehung zwischen Mensch und landwirtschaftlichen Tieren.
KĂźnstlerischer Ansatz: Wernicke richtet ihren Blick auf die WĂźrde und PersĂśnlichkeit von Tieren, die sonst nur als Nutzobjekte wahrgenommen werden. Ihre poetischen Bilder erĂśffnen einen empathischen Zugang zu Lebewesen, die in der industriellen Landwirtschaft oft unsichtbar bleiben.
2. Diana Bagnoli (Italien) Die italienische Fotografin erzählt in ihrer Serie "Animal Lovers" von der besonderen Verbindung zwischen Menschen und ihren Haustieren. FĂźr ihre Porträts sucht sie nach ungewĂśhnlichen Gefährten â Chamäleons, Nacktkatzen, Lämmer â und dokumentiert die oft innige Beziehung mit groĂer Empathie.
KĂźnstlerischer Ansatz: Bagnoli verbindet einen dokumentarischen Blick mit surrealem Humor. Ihre Bilder zeigen eine Nähe zwischen Mensch und Tier, die Ăźberrascht und neue Perspektiven erĂśffnet â fernab von klassischen Haustier-SchnappschĂźssen.
3. Clarisse Rebotier (Frankreich) Die franzĂśsische Fotografin zeigt Tiere, die Unbehagen oder Angst auslĂśsen: Spinnen, Ratten und andere oft gemiedene Kreaturen. Ihre Arbeit hinterfragt unsere Vorurteile und kulturell geprägten Ăngste gegenĂźber bestimmten Tierarten.
4. Miguel Vallinas (Spanien) Der spanische Fotograf inszeniert Mensch und Tier zu ungewÜhnlichen Figuren: Hunde in Anzßgen, VÜgel in Blumenkleidern gehÜren zu seinen surrealen Motiven. Seine Arbeiten spielen mit Anthropomorphisierung und Identität.
5. Weitere Fotografin/Fotograf Die fßnfte Kßnstlerin oder der fßnfte Kßnstler der Staffel wird ebenfalls vorgestellt, Details sind noch nicht vollständig bekannt.
Premiere auf ARTE:
Einzelne Folgen:
VerfĂźgbarkeit: Alle Folgen sind ab dem 31. Mai 2026 in der ARTE-Mediathek verfĂźgbar.
Folgelänge: Jede Episode dauert etwa 30 Minuten.
Premiere: 5. Mai 2024 auf arte.tv und ARTE TV
Die fĂźnf Fotografinnen und Fotografen der ersten Staffel:
Erfolg: Die erste Staffel etablierte das Format als inspirierende Plattform fĂźr zeitgenĂśssische Tierfotografie und ebnete den Weg fĂźr die zweite Staffel.
Produktionsfirma: Graef Screen Productions
Sender: ARTE in Koproduktion mit SWR und MDR
Regie: Heike Nikolaus (Staffel 2), Nicola Graef und Lena Scheidgen (Staffel 1)
Drehbuch: Lena Scheidgen, Julia Zinke
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr Staffel 2: 2026
Sprache: Deutsch, mit Untertiteln fĂźr GehĂśrlose
Kunst statt Kitsch: "Tierisch fotogen" zeigt Tierfotografie nicht als sentimentale Heimtierdokumentation, sondern als zeitgenĂśssische Kunstform mit gesellschaftlicher Relevanz.
Soziale Botschaften: Viele der porträtierten Fotografinnen und Fotografen verbinden Ăsthetik mit ethischen Fragen â etwa zur industriellen Tierhaltung, zu unseren Vorurteilen gegenĂźber bestimmten Tierarten oder zur emotionalen Bedeutung von Haustieren.
Inspirierende Einblicke: Die Reihe bietet nicht nur visuelle Inspiration, sondern gewährt auch Einblicke in die kreativen Prozesse, Motivationen und kßnstlerischen Philosophien der Fotografinnen und Fotografen.
Fßr Tierfotografen: Die Serie zeigt, wie man ßber klassische Wildlife-Fotografie oder Haustierporträts hinausgehen und konzeptionelle, kßnstlerische Ansätze entwickeln kann.
Fßr kreative Fotografen: Auch wer nicht primär Tiere fotografiert, findet Inspiration in den innovativen Inszenierungen, der Lichtfßhrung und den narrativen Ansätzen der porträtierten Kßnstlerinnen und Kßnstler.
Fßr Dokumentarfotografen: Die Verbindung von dokumentarischem Blick mit kßnstlerischer Inszenierung (wie bei Diana Bagnoli) zeigt Wege, wie man Realität und kßnstlerische Vision verbinden kann.
ARTE Mediathek: Alle Folgen ab 31. Mai 2026 verfĂźgbar unter arte.tv
Lineares TV: ARTE, sonntags um 09:25 Uhr (siehe Sendetermine)
Wiederholungen: ARTE wiederholt die Folgen zu verschiedenen Zeiten â aktuelle Termine auf arte.tv oder in TV-Programm-Ăbersichten
"Tierisch fotogen" ist eine kuratierte Hommage an zeitgenĂśssische Tierfotografie, die zeigt, wie vielfältig, kreativ und gesellschaftlich relevant das Genre geworden ist. Die Serie bietet sowohl visuelle Inspiration als auch DenkanstĂśĂe Ăźber unser Verhältnis zu Tieren â von Nutztieren Ăźber Haustiere bis zu gefĂźrchteten Kreaturen.
Als Fotograf mit Interesse an Bildkomposition, LichtfĂźhrung und narrativen Ansätzen: KĂśnnte diese Serie neue Perspektiven fĂźr deine eigene Arbeit bieten â etwa fĂźr Projekte, die Ăźber reine Dokumentation hinausgehen und konzeptionelle oder kĂźnstlerische Ansätze verfolgen?