Museum fĂźr Photographie Braunschweig: Ommo Wille â Einblicke in den fotografischen Nachlass
Im Museum fĂźr Photographie Braunschweig ist vom 9. Mai bis 28. Juni 2026 die Ausstellung âOmmo Wille â Einblicke in den fotografischen Nachlassâ zu sehen, die zentrale fotografische Arbeiten des 2024 verstorbenen KĂźnstlers versammelt.
Eckdaten der Ausstellung
Titel: âOmmo Wille â Einblicke in den fotografischen Nachlassâ.
Ort: Museum fĂźr Photographie Braunschweig, Torhaus/Helmstedter StraĂe.
Laufzeit: 09.05.â28.06.2026, mit einer ErĂśffnung am Abend des 8. Mai 2026.
Hintergrund: Der fotografische Nachlass von Ommo Wille wurde dem Museum von seiner Familie ßbergeben und nun erstmals in dieser Dichte präsentiert.
Zum KĂźnstler Ommo Wille
Ommo Wille wurde 1959 in Jever geboren und studierte in den 1980erâJahren Freie Kunst an der Hochschule fĂźr Bildende KĂźnste in Braunschweig.
Er arbeitete als freier Kßnstler an der Schnittstelle von Fotografie, Zeichnung und Malerei und war zudem als Dozent tätig, unter anderem in Berlin.
Sein fotografisches Werk ist geprägt von präzise komponierten SchwarzweiĂbildern, oft mit politischem, landschaftlichem oder gesellschaftlichem Bezug.
Schwerpunkt: Serie âZwischenzeitâ
Ein KernstĂźck der Ausstellung bildet das Projekt âZwischenzeitâ, das kurz nach der Wiedervereinigung Anfang der 1990er Jahre entstand.
In dieser Serie untersucht Wille die ehemaligen Grenzräume zwischen BRD und DDR â in der Region Braunschweig, in Teilen SachsenâAnhalts sowie in Berlin, Potsdam und Brandenburg.
GroĂformatige SchwarzweiĂâPanoramen, aufgenommen mit einer Panoramakamera, zeigen Grenzstreifen, Ăbergangszonen und veränderte Landschaften mit einem klaren, zugleich poetischen Blick auf die Umbruchzeit.
Rolle des Nachlasses im Museum
Der Nachlass erweitert die Sammlung des Museums um eine bedeutende fotografische Position, die regionale Zeitgeschichte, politische Landschaft und kĂźnstlerische Formstrenge verbindet.
Neben bekannten Serien werden auch weniger gezeigte Arbeiten gezeigt, die Ommo Wille als Grenzgänger zwischen dokumentarischer Fotografie und kßnstlerischer Verdichtung erkennbar machen.