Die Version Google Chrome 139.0.7258.66/67 ist offiziell erschienen und steht fĂźr Windows, macOS und Linux zur VerfĂźgung. Dieses Update behebt 12 SicherheitslĂźcken, davon vier als âMediumâ und der Rest als âLowâ eingestuft. Die Neuerungen umfassen vor allem Sicherheitsverbesserungen, Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen. Zudem wird mit Chrome 139 die UnterstĂźtzung fĂźr macOS 11 (Big Sur) eingestellt; ab jetzt wird nur noch macOS 12 und neuer unterstĂźtzt. Auch die Android-Version wurde auf 139.0.7258.62 aktualisiert, iOS auf 139.0.7258.76.
Mit Chrome 139 werden Manifest V2-Erweiterungen in allen Chrome-Versionen endgßltig deaktiviert und funktionieren somit nicht mehr. Die Unterstßtzung fßr Manifest V2 wurde schrittweise eingestellt: Schon seit Chrome 138 sind diese Erweiterungen fßr alle Nutzer deaktiviert, und die MÜglichkeit, Manifest V2 noch zu aktivieren, entfällt mit Chrome 139 komplett. Unternehmen konnten die V2-Erweiterungen mit einer speziellen Richtlinie (ExtensionManifestV2Availability) bis Mitte 2025 weiter nutzen, diese Richtlinie wird aber mit Chrome 139 entfernt. Dies bedeutet, dass Nutzer beim Update auf Chrome 139 keine Manifest V2-Erweiterungen mehr nutzen kÜnnen und gezwungen sind, auf Manifest V3 umzusteigen.
Folgen sind unter anderem, dass viele bisher genutzte Erweiterungen nicht mehr funktionieren, wenn sie nicht auf Manifest V3 aktualisiert wurden. Das betrifft besonders Werbeblocker und andere populäre Add-ons, deren Entwickler oft noch an der Migration arbeiten. Fßr Nutzer kann das bedeuten, dass sie Alternativen suchen mßssen oder sogar auf andere Browser wie Firefox wechseln, die nicht von Manifest V3 betroffen sind.
Zusammengefasst: Chrome 139 blockiert endgßltig Manifest V2-Erweiterungen, weil Google mit Manifest V3 die Sicherheit und Privatsphäre verbessern will. Dies fßhrt aber bei den Nutzern zu Einschränkungen, weil viele Erweiterungen erst migriert oder ersetzt werden mßssen.