Dort werden solche Themen live und praxisnah vorgestellt!
Der nächste Termin ist der 01.12.2025 um 20:00 Uhr. Hast du Interesse?
Die neue KI-Auswahl (âAssistierte Bildauswahlâ) in Lightroom Classic 2026 ist ein praktisches GrundâCulling, aber im Direktvergleich ist Excire Search 2026 deutlich mächtiger, flexibler und besser auf groĂe Profiserien optimiert.
Lightroom Classic 2026 bietet einen Auswahlassistenten, der innerhalb eines Albums Bilder nach Fokus, AugenâSchärfe und ob die Augen offen sind bewertet und daraus eine Vorschlagsauswahl erzeugt. Dabei legst du einen Score fest und kannst dir entweder nur die âgutenâ Bilder oder alle Aufnahmen anzeigen lassen, die die Kriterien nicht erfĂźllen.
Stärken:
Schwächen:
Excire Search 2026 ist ein LightroomâPlugin, das KIâgestĂźtzte Auswahlprojekte, Suchâ und Verwaltungsfunktionen direkt in den LrCâWorkflow bringt. Die KI analysiert deine Bilder (und Videos), vergibt automatisch Schlagworte sowie Ăsthetikwerte und macht sie mit PromptâSuche, Gesichtserkennung und Ăhnlichkeitssuche zugänglich.
Bei der KI-Auswahl/Culling:
Fßr dich spannend: Alles läuft lokal auf deinem Rechner, es werden keine Bilder in eine Cloud geschickt und die LÜsung ist damit datenschutzfreundlich, was in vielen Tests positiv hervorgehoben wird.
Bei der Integration punktet Lightroom, weil die KI-Auswahl direkt in Classic steckt und ohne Installation oder Einarbeitung sofort verfĂźgbar ist, während Excire als Plugin mit eigenem Panel eingebunden und zunächst eine KatalogâAnalyse durchfĂźhren muss. Lightroom eignet sich dadurch gut, wenn du âout of the boxâ arbeiten willst und ohnehin im AdobeâĂkosystem zu Hause bist, während Excire ein zusätzliches, aber gezielt spezialisiertes Modul darstellt.
Inhaltlich konzentriert sich Lightroom bei der KI-Auswahl vor allem auf PorträtâSzenarien mit Fokus auf Augen, Gesichter und Schärfe einer Hauptperson, wohingegen Excire ein breites Motivspektrum von People Ăźber Events bis zu Wildlife, Sport, Landschaft und Makro sinnvoll abdeckt. Lightroom kann serielle Porträtstrecken damit recht gut vorsortieren, während Excire auch komplexe Reportagen und lange Serien mit verschiedenen Motiven strukturiert zerlegt.
Bei den Kriterien ist Lightroom eher minimalistisch: offene Augen, Fokus auf Motiv, ein einfacher QualitätsâScore â nĂźtzlich, aber grob. Excire erlaubt dagegen eine sehr feine Justierung von Schärfe, Gesichts- und Augenqualität, Lächeln, Ăsthetik, Belichtung, Duplikatserkennung und mehr, inklusive Vorgaben, wie viele âBest ofâ pro Serie oder Motivgruppe ausgewählt werden sollen. Während Lightroom im Alltag kleine Zeiteinsparungen bringt, kann Excire bei sehr groĂen Setups deutlich radikaler vorsortieren, ohne dass du die Kontrolle verlierst.
Auch bei der Gruppierung zeigt sich der Unterschied: Lightroom erstellt im Kern nur eine Vorauswahlliste pro Album, Excire hingegen kann Bilder nach Personen, Ăhnlichkeit, Serien, Datum oder inhaltlichen Kriterien clustern und darauf aufbauend automatisch Favoriten bestimmen. FĂźr Hochzeiten oder Sportreihen mit tausenden Bildern ist das ein erheblicher Vorteil, weil du je Gruppe automatisch eine definierte Anzahl Topbilder bekommst, anstatt alles manuell durchzugehen.
In puncto Datenschutz arbeitet Excire vollständig lokal ohne CloudâUpload, was fĂźr Kundenprojekte und DSGVOâAnsprĂźche interessant ist, während AdobeâFunktionen je nach Feature teilweise auf CloudâDienste zurĂźckgreifen kĂśnnen. Preislich steckt LightroomâKI im Abo, also ohne Mehrkosten, während Excire eine zusätzliche, dafĂźr in der Regel einmalige Lizenz erfordert, was bei dauerhaftem Einsatz aber wirtschaftlich attraktiv sein kann.
Wenn du nur gelegentlich Portraitâ oder PeopleâShootings im kleineren Umfang vorsortierst und den AdobeâWorkflow nicht verlassen willst, reicht Lightroom Classics neue KI-Auswahl meist aus und fĂźhlt sich angenehm âfriktionsfreiâ an. Sobald du jedoch regelmäĂig Hochzeiten, Events, Wildlifeâ oder Sportserien mit mehreren tausend Bildern bearbeitest, ist Excire Search 2026 im Alltag deutlich Ăźberlegen, weil es dir eine feinere Steuerung, bessere Gruppierung und ein umfassendes KIâVerwaltungssystem bereitstellt.
Gerade mit deinem Hintergrund in Bildbearbeitung und KI an einer Akademie bietet sich in der Praxis eine Kombination an: Schnellcheck per LightroomâKI fĂźr einfache Jobs, während du bei âkritischenâ Projekten Excire fĂźr tiefes Culling, Keywording und Ăsthetiksortierung laufen lässt.