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Wie gut ist die neue KI-Auswahlfunktion von Lightroom Classic? Vergleichstest mit Excire Search 2026
Bildbearbeitung & Fotografie 29.11.2025

Wie gut ist die neue KI-Auswahlfunktion von Lightroom Classic? Vergleichstest mit Excire Search 2026

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Die neue KI-Auswahl („Assistierte Bildauswahl“) in Lightroom Classic 2026 ist ein praktisches Grund‑Culling, aber im Direktvergleich ist Excire Search 2026 deutlich mächtiger, flexibler und besser auf große Profiserien optimiert.

Was Lightroom Classics KI-Auswahl kann

Lightroom Classic 2026 bietet einen Auswahlassistenten, der innerhalb eines Albums Bilder nach Fokus, Augen‑Schärfe und ob die Augen offen sind bewertet und daraus eine Vorschlagsauswahl erzeugt. Dabei legst du einen Score fest und kannst dir entweder nur die „guten“ Bilder oder alle Aufnahmen anzeigen lassen, die die Kriterien nicht erfüllen.

Stärken:

  • Direkt integriert, kein Plugin und keine extra Initialisierung nĂśtig.
  • Schnell zu verstehen, ideal fĂźr einfache People‑Shootings, bei denen offene, scharfe Augen im Vordergrund stehen.

Schwächen:

  • Fokus sehr stark auf Gesichter/Porträt‑Szenarien, wenig Genre‑Breite (z.B. Wildlife, Sport, Architektur, Makro).
  • Kaum Feineinstellungen oder komplexe Kriterienkombinationen; die Kontrolle und Transparenz gelten als eher eingeschränkt (z.B. Kontroll/Flexibilitätsrating nur mittelmäßig in Praxistests).

Was Excire Search 2026 im Culling draufhat

Excire Search 2026 ist ein Lightroom‑Plugin, das KI‑gestützte Auswahlprojekte, Such‑ und Verwaltungsfunktionen direkt in den LrC‑Workflow bringt. Die KI analysiert deine Bilder (und Videos), vergibt automatisch Schlagworte sowie Ästhetikwerte und macht sie mit Prompt‑Suche, Gesichtserkennung und Ähnlichkeitssuche zugänglich.

Bei der KI-Auswahl/Culling:

  • Automatische Gruppierung nach Personen, visueller Ähnlichkeit, Serien, Inhalt, Aufnahmedatum etc.
  • Markiert unscharfe, fehlbelichtete Bilder, geschlossene Augen, schlechte Gesichtsschärfe und kann komplette Vorauswahlen vollautomatisch treffen.
  • Auswahlkriterien wie Schärfe, Lächeln, offene Augen, Ästhetik und gewĂźnschte Anzahl „Best of“ pro Gruppe sind frei justierbar; der Prozess bleibt nicht-destruktiv und anpassbar.

Fßr dich spannend: Alles läuft lokal auf deinem Rechner, es werden keine Bilder in eine Cloud geschickt und die LÜsung ist damit datenschutzfreundlich, was in vielen Tests positiv hervorgehoben wird.

Direkter Vergleich KI-Auswahl (als Fließtext)

Bei der Integration punktet Lightroom, weil die KI-Auswahl direkt in Classic steckt und ohne Installation oder Einarbeitung sofort verfügbar ist, während Excire als Plugin mit eigenem Panel eingebunden und zunächst eine Katalog‑Analyse durchführen muss. Lightroom eignet sich dadurch gut, wenn du „out of the box“ arbeiten willst und ohnehin im Adobe‑Ökosystem zu Hause bist, während Excire ein zusätzliches, aber gezielt spezialisiertes Modul darstellt.

Inhaltlich konzentriert sich Lightroom bei der KI-Auswahl vor allem auf Porträt‑Szenarien mit Fokus auf Augen, Gesichter und Schärfe einer Hauptperson, wohingegen Excire ein breites Motivspektrum von People über Events bis zu Wildlife, Sport, Landschaft und Makro sinnvoll abdeckt. Lightroom kann serielle Porträtstrecken damit recht gut vorsortieren, während Excire auch komplexe Reportagen und lange Serien mit verschiedenen Motiven strukturiert zerlegt.

Bei den Kriterien ist Lightroom eher minimalistisch: offene Augen, Fokus auf Motiv, ein einfacher Qualitäts‑Score – nützlich, aber grob. Excire erlaubt dagegen eine sehr feine Justierung von Schärfe, Gesichts- und Augenqualität, Lächeln, Ästhetik, Belichtung, Duplikatserkennung und mehr, inklusive Vorgaben, wie viele „Best of“ pro Serie oder Motivgruppe ausgewählt werden sollen. Während Lightroom im Alltag kleine Zeiteinsparungen bringt, kann Excire bei sehr großen Setups deutlich radikaler vorsortieren, ohne dass du die Kontrolle verlierst.

Auch bei der Gruppierung zeigt sich der Unterschied: Lightroom erstellt im Kern nur eine Vorauswahlliste pro Album, Excire hingegen kann Bilder nach Personen, Ähnlichkeit, Serien, Datum oder inhaltlichen Kriterien clustern und darauf aufbauend automatisch Favoriten bestimmen. Für Hochzeiten oder Sportreihen mit tausenden Bildern ist das ein erheblicher Vorteil, weil du je Gruppe automatisch eine definierte Anzahl Topbilder bekommst, anstatt alles manuell durchzugehen.

In puncto Datenschutz arbeitet Excire vollständig lokal ohne Cloud‑Upload, was für Kundenprojekte und DSGVO‑Ansprüche interessant ist, während Adobe‑Funktionen je nach Feature teilweise auf Cloud‑Dienste zurückgreifen können. Preislich steckt Lightroom‑KI im Abo, also ohne Mehrkosten, während Excire eine zusätzliche, dafür in der Regel einmalige Lizenz erfordert, was bei dauerhaftem Einsatz aber wirtschaftlich attraktiv sein kann.

Praxiseinschätzung fßr deinen Workflow

Wenn du nur gelegentlich Portrait‑ oder People‑Shootings im kleineren Umfang vorsortierst und den Adobe‑Workflow nicht verlassen willst, reicht Lightroom Classics neue KI-Auswahl meist aus und fühlt sich angenehm „friktionsfrei“ an. Sobald du jedoch regelmäßig Hochzeiten, Events, Wildlife‑ oder Sportserien mit mehreren tausend Bildern bearbeitest, ist Excire Search 2026 im Alltag deutlich überlegen, weil es dir eine feinere Steuerung, bessere Gruppierung und ein umfassendes KI‑Verwaltungssystem bereitstellt.

Gerade mit deinem Hintergrund in Bildbearbeitung und KI an einer Akademie bietet sich in der Praxis eine Kombination an: Schnellcheck per Lightroom‑KI für einfache Jobs, während du bei „kritischen“ Projekten Excire für tiefes Culling, Keywording und Ästhetiksortierung laufen lässt.


Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Excire


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