ist eine moderne Finder-Alternative fĂźr macOS 14+, die speziell fĂźr Nutzer entwickelt wurde, die viel auf Dateiebene arbeiten und ihren Workflow optimieren wollen. Der Entwickler hat die App in den letzten Monaten mit mehreren Updates deutlich ausgebaut, insbesondere bei NASâEinbindung, intelligenten Ordnern und Multi-Fenster-Layouts.
Bloom hat zuletzt eine verbesserte UnterstĂźtzung fĂźr NASâLaufwerke und Netzfreigaben bekommen, sodass sich auch Netzwerkvolumes deutlich stabiler und schneller ansprechen lassen. Zudem kamen intelligente Ordner (âSmart Foldersâ) hinzu, die sich wie im Finder fĂźr dynamische Suchen und Sammlungen nutzen lassen.
Mehrere Updates innerhalb weniger Tage haben zusätzliche Fehlerkorrekturen, PerformanceâOptimierungen und Komfortfunktionen gebracht, etwa beim Arbeiten mit der Seitenleiste, Tags und angehefteten Orten. Ăber eine Rabattaktion lag der Preis zeitweise unter dem regulären Niveau, bei gleichzeitig einwĂśchiger Testphase.
Kern der App ist eine Ăźbersichtliche MehrfensterâAnsicht innerhalb eines einzelnen BloomâFensters: Bis zu vier Bereiche lassen sich parallel anzeigen, um mehrere Ordner gleichzeitig im Blick zu haben. Das Layout ist frei wählbar, standardmäĂig stehen zehn vorkonfigurierte Varianten von Einzelfenster bis zu komplexeren MultiâPaneâAnsichten bereit.
Ăber âSync Browsingâ lässt sich steuern, dass ein zweites oder drittes Pane automatisch dem jeweils aktiven Ordner folgt, was das Durchsehen groĂer Verzeichnisstrukturen deutlich beschleunigt. Spaltenbreiten passen sich automatisch an den Inhalt an, sodass Dateinamen vollständig sichtbar sind, ohne manuelles Nachziehen.
Bloom bietet eine integrierte Suchfunktion, die direkt im aktuellen Ordner oder systemweit genutzt werden kann und Ergebnisse in Echtzeit bei DateisystemâĂnderungen aktualisiert. Anders als der Finder ist Bloom nicht von SpotlightâIndizes abhängig, was vor allem bei neu hinzugekommenen Dateien Vorteile bringt.
Im Infoâ/VorschauâBereich werden fĂźr ausgewählte Dateien nicht nur Metadaten und eine Vorschau gezeigt, sondern auch kontextsensitive Aktionen wie Versenden, Bearbeiten, Komprimieren oder Konvertieren. Archive lassen sich einsehen, ohne sie vorher zu entpacken, was separate Tools zum âHineinschauenâ ĂźberflĂźssig macht.
Default Folder X unterstĂźtzt Bloom inzwischen direkt: DateiâDialoge von Anwendungen kĂśnnen so mit BloomâFenstern verknĂźpft werden, was die Navigation in komplexen Projektstrukturen beschleunigt. Ăber das sogenannte âFinderâClickâ-Feature lassen sich Ordner aus Bloom heraus direkt in Datei-Dialogen Ăźbernehmen.
Damit eignet sich die Kombination besonders fĂźr Workflows mit vielen Projektordnern, etwa bei Fotoâ oder VideoâProduktionen, wo häufig zwischen Ordnern auf internen, externen und Netzlaufwerken gewechselt wird.
Bloom läuft ab macOS 14, kann sieben Tage lang kostenlos getestet werden und kostet regulär rund 15â16 USâDollar als Einmalkauf fĂźr bis zu drei Macs. Die App richtet sich klar an PowerâUser, Entwickler und Kreative, die mit vielen Dateien, NASâVolumes und CloudâSpeichern arbeiten und den Finder als zu eingeschränkt empfinden.