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Gemini Nano Banana (Pro): Der perfekte Prompt für die KI-Bildbearbeitung – Google gibt viele hilfreiche Tipps
KĂźnstliche Intelligenz 30.12.2025

Gemini Nano Banana (Pro): Der perfekte Prompt für die KI-Bildbearbeitung – Google gibt viele hilfreiche Tipps

Google zeigt für Gemini Nano Banana (Pro) sehr klar, wie ein „perfekter“ Prompt für die KI‑Bildbearbeitung aussehen soll: präzise, mehrstufig und mit klaren Vorgaben zu Motiv, Stil und Technik. Entscheidend ist, Bearbeitungen nicht in einen Monster‑Prompt zu packen, sondern in logisch getrennte Schritte zu zerlegen.

Grundprinzip: Präzise statt „mach schön“

  • Vage Ansagen wie „optimiere das Bild“ fĂźhren dazu, dass die KI viele Entscheidungen selbst trifft, die nicht deinem Geschmack entsprechen.
  • Besser ist, genau zu benennen, was stĂśrt (z.B. Hintergrund, Licht, Haut, Objekt) und wie es geändert werden soll, etwa „Entferne die Personen im Hintergrund und ersetze sie durch eine sonnige Wiese zur goldenen Stunde“.

Struktur für einen starken Nano‑Banana‑Prompt

Google empfiehlt, deinen Prompt wie ein „Rezept“ mit Bausteinen zu denken:

  • Subjekt & Aktion: Was soll passieren? („Entferne“, „fĂźge hinzu“, „ändere“, „ersetze…“)
  • Umgebung / Hintergrund: Ort, Stimmung, Tageszeit, Setting („lebendige Stadt bei Nacht“, „Studio‑Backdrop in neutralem Grau“).
  • Stil / Look: „fotorealistisch“, „cinematisch“, „Soft‑Bokeh“, „Film‑Look in Teal & Orange“ usw.
  • Kamera & Licht: Brennweite/Look („weitwinklig“, „Teleporträt“), Licht („weiches Seitenlicht“, „Gegenlicht, Golden Hour“).
  • Qualität / AuflĂśsung: z.B. „4K, scharf, feine Hautdetails, ohne Artefakte“.

Je mehr dieser Elemente du sauber ausformulierst, desto konsistenter werden deine Ergebnisse.

In Schritten statt alles auf einmal

  • Google rät, komplexe Edits in Ebenen aufzuteilen: erst Hintergrund, dann neue Objekte, dann Stil‑/Licht‑Feinschliff.
  • Beispiel‑Sequenz:
    1. „Entferne die Menschen im Hintergrund und ersetze den Hintergrund durch eine lebendige, sonnenüberflutete Wiese zur goldenen Stunde.“
    2. „Füge einen Weidenpicknickkorb neben den beiden roten Bänken hinzu.“
    3. „Wende einen weichen, verträumten Bokeh‑Effekt auf den Hintergrund an, Vordergrund bleibt scharf.“

So kannst du jeden Schritt kontrollieren und notfalls gezielt zurĂźckgehen.

Konkrete Prompt‑Muster für Bildbearbeitung

Beim Editieren vorhandener Fotos (statt Generieren) funktionieren besonders gut Formulierungen wie:

  • Hintergrund ersetzen: „Ersetze den Hintergrund durch [Szene], behalte die Person unverändert, gleiche Licht und Farbstimmung an, fotorealistisch, hohe AuflĂśsung.“
  • StĂśrendes entfernen: „Entferne den MĂźlleimer links im Bild, fĂźlle den Bereich mit passendem Straßenpflaster und Schatten, ohne sichtbare Retuscheartefakte.“
  • Look/Grading ändern: „ErhĂśhe die Sättigung leicht, fĂźge warmes Golden‑Hour‑Licht hinzu und wende ein dezentes filmisches Color‑Grading mit kĂźhlen Schatten und warmen Lichtern an.“
  • Gesichter/Posen anpassen: „Ändere den Gesichtsausdruck in ein natĂźrliches Lächeln, Kopf minimal zur Kamera drehen, Pose leicht nach vorne gelehnt, Arme locker verschränkt.“

Praktische Nutzung in Gemini / Nano Banana Pro

  • In Gemini wählst du bei Bildbearbeitung Nano Banana bzw. Nano Banana Pro als Modell, lädst dein Foto hoch und gibst den strukturierten Prompt ein.
  • FĂźr professionelle Workflows eignet sich vor allem Nano Banana Pro, weil es hĂśhere AuflĂśsungen (bis 4K), bessere Text‑/Detaildarstellung und konsistente Mehr‑Personen‑Szenen unterstĂźtzt.

Tipp speziell für deinen Foto‑Workflow

  • Nutze Nano Banana Pro als „Prompt‑Filter“: du definierst Look, Licht und Hintergrund exakt im Prompt und lässt dann Ăźber Serien von Portraits/People‑Shots denselben Stil laufen.
  • Wichtig dabei: einmal einen Master‑Prompt sauber ausformulieren (Subjekt, Licht, Color‑Look, Schärfe, Bokeh) und diesen dann fĂźr Serien‑Edits nur minimal variieren.

Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Google Blog


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