Google zeigt fĂźr Gemini Nano Banana (Pro) sehr klar, wie ein âperfekterâ Prompt fĂźr die KIâBildbearbeitung aussehen soll: präzise, mehrstufig und mit klaren Vorgaben zu Motiv, Stil und Technik. Entscheidend ist, Bearbeitungen nicht in einen MonsterâPrompt zu packen, sondern in logisch getrennte Schritte zu zerlegen.
Grundprinzip: Präzise statt âmach schĂśnâ
- Vage Ansagen wie âoptimiere das Bildâ fĂźhren dazu, dass die KI viele Entscheidungen selbst trifft, die nicht deinem Geschmack entsprechen.
- Besser ist, genau zu benennen, was stĂśrt (z.B. Hintergrund, Licht, Haut, Objekt) und wie es geändert werden soll, etwa âEntferne die Personen im Hintergrund und ersetze sie durch eine sonnige Wiese zur goldenen Stundeâ.
Struktur fĂźr einen starken NanoâBananaâPrompt
Google empfiehlt, deinen Prompt wie ein âRezeptâ mit Bausteinen zu denken:
- Subjekt & Aktion: Was soll passieren? (âEntferneâ, âfĂźge hinzuâ, âändereâ, âersetzeâŚâ)
- Umgebung / Hintergrund: Ort, Stimmung, Tageszeit, Setting (âlebendige Stadt bei Nachtâ, âStudioâBackdrop in neutralem Grauâ).
- Stil / Look: âfotorealistischâ, âcinematischâ, âSoftâBokehâ, âFilmâLook in Teal & Orangeâ usw.
- Kamera & Licht: Brennweite/Look (âweitwinkligâ, âTeleporträtâ), Licht (âweiches Seitenlichtâ, âGegenlicht, Golden Hourâ).
- Qualität / AuflĂśsung: z.B. â4K, scharf, feine Hautdetails, ohne Artefakteâ.
Je mehr dieser Elemente du sauber ausformulierst, desto konsistenter werden deine Ergebnisse.
In Schritten statt alles auf einmal
- Google rät, komplexe Edits in Ebenen aufzuteilen: erst Hintergrund, dann neue Objekte, dann Stilâ/LichtâFeinschliff.
- BeispielâSequenz:
- âEntferne die Menschen im Hintergrund und ersetze den Hintergrund durch eine lebendige, sonnenĂźberflutete Wiese zur goldenen Stunde.â
- âFĂźge einen Weidenpicknickkorb neben den beiden roten Bänken hinzu.â
- âWende einen weichen, verträumten BokehâEffekt auf den Hintergrund an, Vordergrund bleibt scharf.â
So kannst du jeden Schritt kontrollieren und notfalls gezielt zurĂźckgehen.
Konkrete PromptâMuster fĂźr Bildbearbeitung
Beim Editieren vorhandener Fotos (statt Generieren) funktionieren besonders gut Formulierungen wie:
- Hintergrund ersetzen: âErsetze den Hintergrund durch [Szene], behalte die Person unverändert, gleiche Licht und Farbstimmung an, fotorealistisch, hohe AuflĂśsung.â
- StĂśrendes entfernen: âEntferne den MĂźlleimer links im Bild, fĂźlle den Bereich mit passendem StraĂenpflaster und Schatten, ohne sichtbare Retuscheartefakte.â
- Look/Grading ändern: âErhĂśhe die Sättigung leicht, fĂźge warmes GoldenâHourâLicht hinzu und wende ein dezentes filmisches ColorâGrading mit kĂźhlen Schatten und warmen Lichtern an.â
- Gesichter/Posen anpassen: âĂndere den Gesichtsausdruck in ein natĂźrliches Lächeln, Kopf minimal zur Kamera drehen, Pose leicht nach vorne gelehnt, Arme locker verschränkt.â
Praktische Nutzung in Gemini / Nano Banana Pro
- In Gemini wählst du bei Bildbearbeitung Nano Banana bzw. Nano Banana Pro als Modell, lädst dein Foto hoch und gibst den strukturierten Prompt ein.
- FĂźr professionelle Workflows eignet sich vor allem Nano Banana Pro, weil es hĂśhere AuflĂśsungen (bis 4K), bessere Textâ/Detaildarstellung und konsistente MehrâPersonenâSzenen unterstĂźtzt.
Tipp speziell fĂźr deinen FotoâWorkflow
- Nutze Nano Banana Pro als âPromptâFilterâ: du definierst Look, Licht und Hintergrund exakt im Prompt und lässt dann Ăźber Serien von Portraits/PeopleâShots denselben Stil laufen.
- Wichtig dabei: einmal einen MasterâPrompt sauber ausformulieren (Subjekt, Licht, ColorâLook, Schärfe, Bokeh) und diesen dann fĂźr SerienâEdits nur minimal variieren.
Hier findest du weiterfĂźhrende Informationen: Google Blog