Die Integration läuft aktuell zweigleisig:
Adobe und YouTube haben einen eigenen Bereich âCreate for YouTube Shortsâ in der PremiereâMobileâApp geschaffen, der direkt mit deinem YouTubeâKanal verknĂźpft ist. Du meldest dich in Premiere Mobile an, verbindest dein YouTubeâProfil und kannst aus diesem Bereich Shorts schneiden und direkt verĂśffentlichen, ohne Ăźber die YouTubeâApp exportieren zu mĂźssen.
In diesem Hub stehen Vorlagen, TitelâPresets, Ăbergänge, KIâgestĂźtzte AudioâOptimierung und FireflyâFeatures zur VerfĂźgung, die speziell fĂźr vertikale Kurzvideos gedacht sind. Die App legt automatisch 9:16âTimelines an, so dass du dich unterwegs nur um Schnitt, Look und Story kĂźmmern musst.
In Premiere Pro erstellst du eine vertikale Sequenz, typischer Standard: 1080 x 1920 Pixel (Full HD vertikal) im 9:16âFormat. Du kannst ein neues SequenzâPreset anlegen oder ein vorhandenes 1080pâPreset duplizieren und Breite/HĂśhe vertauschen, damit dein komplettes Gradingâ/EffektâSetup in einer ShortsâTimeline verfĂźgbar ist.
YouTube erkennt dein Short nicht Ăźber einen speziellen UploadâButton, sondern Ăźber Format und Länge: Vertikal (1:1 oder 9:16) und maximal 60 Sekunden, dann wird es automatisch in den ShortsâFeed einsortiert.
Viele Creator speichern sich diese Einstellungen als eigenes ExportâPreset âYouTube Shortsâ, um BatchâExports fĂźr mehrere Clips in einem Rutsch zu fahren. AnschlieĂend lädst du das File entweder direkt Ăźber YouTube Studio im Browser hoch oder kopierst es aufs Smartphone und postest Ăźber die YouTubeâApp, die das Format dann als Short markiert.
Wenn du magst, kann der nächste Schritt ein konkretes PresetâSetup fĂźr deinen StandardâFootageâCase (z.B. 4K25p aus der Kamera, Reframing nach 9:16 inkl. Auto Reframe) sein.