Die Ausstellung im Museum Ludwig verfolgt den Wandel vom ernsten Porträt des 19. Jahrhunderts bis hin zu heutigen, oft inszenierten Posen in sozialen Medien. Dabei geht es um die Frage, warum Menschen frßher selten lächelten, welche technischen und gesellschaftlichen Grßnde dahinterstehen und wie Werbung und Popkultur das standardisierte Lächeln geprägt haben.
Gezeigt werden historische Atelieraufnahmen, anonyme Porträts und kßnstlerische Positionen bis in die Gegenwart. Ergänzend wird thematisiert, wie sich mit kßrzeren Belichtungszeiten, neuen Kameratechniken und digitalen Plattformen auch die Art verändert hat, wie Menschen vor der Kamera auftreten.