RĂźckkehr zu analog: Eastman Kodak komplettiert mit Klassikern die RĂźckholung des Filmvertriebs
Eastman Kodak
holt den Vertrieb seiner klassischen Fotofilme weiter ins eigene Haus zurĂźck und ergänzt das Sortiment nun gezielt um bekannte âKultâEmulsionenâ, die bislang Ăźber Kodak Alaris liefen.
Welche Filme betroffen sind
Zu den bereits direkt vertriebenen Konsumerfilmen (etwa Goldâ und UltramaxâReihe) kommen nun auch Klassiker wie Ektar 100 und TriâX hinzu, sowohl im Kleinbildâ als auch im 120âFormat.
Die Rezepturen der Filme bleiben im Wesentlichen gleich, treten aber in neu gestalteten Verpackungen mit deutlich sichtbarem EastmanâKodakâBranding auf.
Ende der alten Arbeitsteilung mit Kodak Alaris
Nach der Umstrukturierung Anfang der 2010erâJahre hatte Kodak Alaris den weltweiten Vertrieb von Fotofilmen Ăźbernommen, während Eastman Kodak die Produktion im Hintergrund weiterfĂźhrte.
Mit der aktuellen Strategie zieht Eastman Kodak die Vermarktung wichtiger ConsumerâFilme wieder an sich, während bestimmte Linien (z.B. Portraâ oder TâMaxâSerien) vorerst weiterhin Ăźber Kodak Alaris laufen.
GrĂźnde und Ausblick
Treiber sind die wieder gestiegene Nachfrage nach analogem Film und Investitionen in die Beschichtungswerke, durch die Kodak mehr Einfluss auf Preisgestaltung, Lieferketten und VerfĂźgbarkeit gewinnen will.
FĂźr Anwender kĂśnnte das langfristig eine verlässlichere Versorgung mit gängigen KodakâFilmen bedeuten; ob sich das spĂźrbar auf die Endpreise auswirkt, bleibt allerdings noch abzuwarten.