DJI hat die Osmo Pocket 4P mittlerweile offiziell enthĂźllt und positioniert sie klar als ProâAbleger der Pocketâ4âSerie â mit zusätzlicher TeleâKamera und starkem Fokus auf cineastische Videoanwendungen.
Was an der Osmo Pocket 4P neu ist
Die 4P basiert technisch auf der Osmo Pocket 4, erhält aber ein zweites Objektiv: Neben der 1âZollâHauptkamera gibt es ein zusätzliches Telemodul mit etwa 3âfacher VergrĂśĂerung und rund 70 mm KleinbildâĂquivalent.
DJI bewirbt die 4P als Werkzeug fĂźr anspruchsvolle Vlogger und Filmer und rĂźckt die PocketâReihe damit deutlich näher an den Bereich kompakter âPocketâCinemaâ-Kameras heran.
Hauptkamera mit 1âZollâSensor, sehr ähnlich oder identisch zur Osmo Pocket 4.
Ergänzende TeleâOptik mit 3x optischem Zoom, die in ersten EindrĂźcken bis etwa 10x Digitalzoom verwendet werden kann, ohne sofort komplett zu zerfallen.
ZeitlupenâFunktionen bis 4K mit 240 Bildern pro Sekunde, dazu 10âBitâAufzeichnung mit DâLog2 fĂźr deutlich mehr Spielraum in der Farbkorrektur und im Dynamikumfang.
Erweiterter interner Speicher; es ist von deutlich ßber 100 GB im Gerät die Rede, sodass man auch ohne Karte einiges wegfilmen kann.
Launch und Positionierung
DJI hat die 4P zunächst auf dem Heimatmarkt angetriggert und dann eine internationale Präsentation rund um das Filmfestival in Cannes angesetzt.
Im Lineâup wird die Osmo Pocket 4P oberhalb der normalen Osmo Pocket 4 platziert und richtet sich an Creator, die sowohl mehr BrennweitenâFlexibilität als auch professionellere Codecâ und LogâOptionen verlangen.
Konkurrenzsituation
Mit der 4P zielt DJI direkt auf konkurrierende DualâLensâVloggingâKameras wie etwa aktuelle Insta360âModelle; das Segment âHosentaschenâKamera mit KinoâAnspruchâ wird damit deutlich wettbewerbsintensiver.