âWie sucht man das Weite hinter Mauern?â bezieht sich auf die Fotoausstellung âDas Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frĂźhen 1990erâJahreâ, die den Alltag und die UmbrĂźche in Ostdeutschland zwischen etwa 1983 und 1995 zeigt.
Thema der Ausstellung
- ZwÜlf in der DDR geborene Fotografinnen und Fotografen dokumentieren in Serien die späte DDR, die Wende 1989/90 und die ersten Nachwendejahre; im Fokus stehen Enge, Aufbruch und Transformation.
- Die Bilder erzählen von Jungsein, Arbeit und Arbeitslosigkeit, KĂśrper und Gewalt sowie Lebensräumen â also von einem Jahrzehnt, das politisch wie biografisch sehr unterschiedlich erinnert wird.
Kuratorisches Konzept
- Der Titel spielt auf die Frage an, wie Menschen in einem von Grenzen und Kontrolle geprägten System âdas Weiteâ suchen â räumlich, sozial oder innerlich.
- Fotografie erscheint dabei als Mittel, Enge sichtbar zu machen, Blickräume zu Üffnen und neue, eigene Räume zu markieren.
Rahmen und Orte
- Die Ausstellung wurde vom LeibnizâZentrum fĂźr Zeithistorische Forschung Potsdam kuratiert und als Wanderausstellung angelegt.
- Gezeigt wird sie u.a. in Potsdam und weiteren Orten in Brandenburg,
Weitere Info
28. November 2025 â 22. März 2026
Die Ausstellung Das Weite suchen präsentiert Bilder eines Jahrzehnts, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Sie zeigt Fotografien von Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Annette Hauschild, Ute Mahler, Jßrgen Matschie, Peter Oehlmann, Ludwig Rauch, Joachim Richau, Merit Schambach, Barbara Wolff. Es sind Werke von zwÜlf Fotograf:innen, die persÜnlich, kßnstlerisch und sozialdokumentarisch das Weite suchten. Zwischen 1983 und 1995 setzten die Kßnstler:innen Stillstand und existenzielle Veränderungen ins Bild.